Betroffener über seine Drogensucht: „Der Weg hinaus hat Jahre gedauert”

Im Rahmen der Diskussionsreihe „Nachgefragt in der Mössingerstraße” wurden Schülerinnen und Schüler über die Gefahren von Drogen aufgeklärt.

Mit 13 Jahren rauchte er seinen ersten Joint, mit 17 Jahren verfiel er der Heroinsucht. Dass Daniel Sturm den Weg aus der Sucht schaffte, hatte er lange selbst für unmöglich gehalten. Im Rahmen der Diskussionsreihe „Nachgefragt in der Mössingerstraße“ teilte er im April seine Erfahrungen mit den Schülerinnen und Schülern der HTL Mössingerstraße sowie des BG/BRG Mössingerstraße.

„Heute geht es mir gut. Aber der Weg hinaus war sehr schwierig, das hat Jahre gedauert”, erzählte Sturm vor den Schülerinnen und Schülern. Für seine Offenheit erntete er mehrmals Applaus. Neben Sturm nahmen mit Rechtsanwalt Mag. Christoph Reiner, Schularzt Dr. Thomas Widowitz, Pharmazeut Dr. Martin Schmid und Suchtpräventionsexpertin Mag. Eva Maria Adlmann Fachleute aus verschiedensten Bereichen an der Diskussionsrunde teil. Moderiert wurde die Veranstaltung von Journalistin Sandra Müllauer. Am Podium wurde nicht nur über die möglichen Folgen einer Cannabis-Legalisierung gesprochen, sondern es wurden auch andere, teils legale, Drogen, thematisiert.

Bei „Nachgefragt in der Mössingerstraße” handelt es sich um eine Kooperation zwischen der HTL Mössingerstraße und dem angrenzenden BG/BRG. In der Vergangenheit wurden bereits Themen wie Diskriminierung und Rassismus oder auch aktuelle politische Geschehen aufgegriffen. 

In folgenden Medien wurde von der Veranstaltung berichtet:

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