• Anmeldung Schuljahr 17/18

Der Aufgabenbereich der Bildungsberatung

Sehr geehrte Eltern,
Liebe Schülerinnen und Schüler!

Ich darf kurz meinen Aufgabenbereich als Bildungsberaterin und Schülerberaterin vorstellen:

1) Als Bildungsberaterin sammle und verteile ich Informationen über weiterführende Bildungswege. Hauptsächlich sind es Informationen über den Unterschied zwischen einem Fachhochschulstudium und einem Universitätsstudium, wobei es nicht immer einfach ist, den Überblick über bisher 517 Fachhochschulstudiengänge (Stand 2012) zu behalten. Ich informiere in einem gemeinsamen Vortrag für die fünften Jahrgänge über Studienbeihilfen, Stipendienmöglichkeiten und Zuverdienstgrenzen, über allgemeine Belange und Kosten eines Studiums.

Während sich früher für diese Informationstätigkeiten das Papier meterhoch gestapelt hat, eröffnet das neue Medium des Internets natürlich bessere Dimensionen des Informierens: Das Recherchieren kann an den Schüler / die Schülerin selbst delegiert werden, und die Informationen sind jedem zugänglich geworden. Ich stelle in Klassenberatungsstunden in den oberen Jahrgängen eine Reihe von Web-Adressen zur Verfügung, sodass sich jeder nach den eigenen Bedürfnissen erkundigen kann.

Ein diesbezüglich sehr strukturiertes Projekt wurde im Schuljahr 2011/12 in unserer Schule implantiert: Es ist das Projekt Studienchecker, über dessen Ziele Sie im Artikel Studienchecker genauer informiert werden.

2) Ich organisiere alljährlich eine Informationsveranstaltung für unsere letzten Jahrgänge. Dabei gelingt es, durch sehr guten Kontakte unserer Schulleitung zur Kärntner Wirtschaft hochkarätige Führungskräfte aus Kärntner Industriebetrieben (Philips, Infineon, Siemens, Flextronics, LAM-Research etc.) hier zu uns an die Schule zu bekommen, um z.B. über Kriterien einer erfolgreichen Bewerbung zu referieren, um auf die besonderen Berufschancen unserer Absolventen einzugehen und die wirtschaftliche Situation im Allgemeinen darzustellen. Auch Vertreter einzelner Kärntner Fachhochschulen stellen einzelne Studienrichtungen vor.

3) Als Schülerberaterin versuche ich schwächere Schülern/innen in meinen Beratungsstunden mit den Möglichkeiten eines Mentaltrainings bekannt zu machen. In diesen Stunden, die auch im Rahmen eines Förderunterrichtes angeboten werden können, versuche ich mittels Übungen die Konzentrationsfähigkeit der Schüler und Schülerinnen zu heben, aber auch die Selbst-Motivation und das positive Denken als generelle Lebenseinstellung zu etablieren.
Daneben erkläre ich wie das Lernen funktioniert und wie es auch danebengehen kann, wenn man gewisse wichtige Faktoren nicht berücksichtigt.
Da es dabei um echte Einstellungsänderungen geht, ist das ‚Mentaltraining’ als Feuerwehr, als Rettung in höchster Not, wohl kaum einsetzbar. Das heißt: Erfolgt dies erst am Ende des Schuljahres, ist damit nichts mehr zu retten.
Wenn man merkt, dass man Lerndefizite hat, sollte man sich spätestens in den Monaten Februar oder März bei mir melden.

4) Meinen zweiten Aufgabenbereich als Schülerberaterin möchte ich einmal so beschreiben: Individuelle Beratung bei persönlichen Krisen des Schülers / der Schülerin, bei Krisen zwischen Eltern und Kindern, bei Problemen mit einzelnen Lehrern, bei Wünschen nach Übertritten zwischen einzelnen Ausbildungszweigen oder Wechsel zwischen Höherer- und Fachschule und umgekehrt.

Dabei darf ich erwähnen, dass ich an dieser Schule kein Beratungsmonopol habe und auch keines anstrebe. Schon oft konnten auftauchende Probleme von den Jahrgangsvorständen, von den Abteilungsvorständen oder vom Schulleiter selbst kompetent und nachhaltig gelöst werden. Unser gemeinsames Interesse, verehrte Eltern und SchülerInnen, kann es nur sein, die Fährnisse eines 5-jährigen Schülerdaseins auch gemeinsam zu bewältigen, mit der Priorität, dass der eingeschlagene Bildungsweg auch abgeschlossen werden kann. Die Arbeitslosenzahlen unter jungen Menschen steigen dort am meisten an, wo Ausbildungswege abgebrochen worden sind oder eine Weiterbildung gar nicht erst versucht wurde.

5) Ein weiterer Bereich meiner Tätigkeit umfasst den Besuch von Informationsveranstaltungen für SchülerInnen und deren Eltern an Haupt- und neuen Mittelschulen, wobei ich unsere HTL-Mössingerstraße mit ihren Abteilungen vorstelle und als weiteren Bildungsweg vorschlage. Denn eine technische Ausbildung hat die höchste Garantie auf einen Arbeitsplatz und bietet noch dazu die höchsten Einstufungsgehälter aller Schulabgängerinnen und Schulabgänger.

Weitere Beiträge...

  1. Das Projekt „STUDIENCHECKER“

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Prof. Mag. Cornelia Gigacher

CGigacher
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